Disziplinen

Taekwondo ist die koreanische Art des Wettkampfes und der waffenlosen Selbstverteidigung, die seit fast zwei Jahrtausenden in Korea ausgeübt wird.

Mit dem Begriff Taekwondo verbindet sich heute die Vorstellung von Wettkampf, von der Selbstverteidigung und einer intensiven Körperschulung.

Taekwondo gehört zur Gruppe der harten Nahkampfsysteme, für die der Name Karate sehr bekannt geworden ist. Unter den harten Systemen versteht man diejenigen Budo-Sportarten, welche die Stoß-, Tritt- und Schlagtechniken verwenden.

Beginnen wir mit der Antwort auf die Frage: „Was heißt Taekwondo?"

Tae ... bedeutet soviel wie Springen, Stoßen und Schlagen mit den Füßen
kwon ... wörtlich Faust, beinhaltet die verschiedenen Handtechniken, wie Fausstoß
do ... können wir am besten mit der geistigen Entwicklung des Menschen und der
Entfaltung seiner Persönlichkeit im Sinne der asiatischen Philosophie verstehen

Verschiedene Disziplinen bilden die Grundlage des Taekwondo :

 

Poomse - Form
Hosinsul - Selbstverteidigung
Kyorugi - Freikampf
Kyok-Pa - Bruchtest


Weg und Ziel des Taekwondo

Das Erlernen des Systems stellt an den Schüler physische Anforderungen, welche aber von jedem gesunden Menschen erfüllt werden können. Es ist ein Sport für jedes Alter, für Damen und Herren. Die Ausbildung erfolgt überwiegend in der Gruppe.
Eine spezielle Gymnastik dient der Vorbereitung des Körpers auf eine gesteigerte Leistung durch die Erwärmung der Muskulatur und allmähliche Erhöhung des Kreislaufs mit einer verstärkten Herztätigkeit.
Bei regelmäßiger Teilnahme (mindestens zweimal wöchentlich) wird eine intensive Körperschulung erreicht, die das allgemeine Wohlbefinden erhöht und auch zu einem gesunden physischen sowie psychischen Selbstbewusstsein führt.
Über die körperliche Schulung lehrt Taekwondo dem Übenden Selbstbeherrschung, Konzentration und Entwicklung seiner Körper- und Geisteskräfte.

 


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Datum des Ausdrucks: 22.11.2017