Aktion "Saubere Landschaft 2018" am 21. April


Mit Warnweste sieht das doch ganz chic aus.

Sicher haben einige gedacht, soll ich da überhaupt hingehen und für andere Leute den Dreck wegmachen? Die Entscheidung fällt dann, wenn der Gedanke an eine saubere Stadt kommt.
Wir wollen nicht vermüllt leben. Schade, dass die Verursacher meistens nicht gefunden werden.
Der Termin wurde wegen Eis und Schnee im März schon einmal verschoben. An diesem sonnigen Samstag um 9.00 Uhr passte er.

Von der Turnabteilung hatten sich unter Leitung von Claudia Oberkersch und Rainer Schindehütte vom Jungen-Turnen 9 Jungen und Emma eingefunden. Antje und Helga schlossen sich an.
Am Bürgerhaus Obervellmar war einer der Treffpunkte.
Ein Mitarbeiter des Bauhofs gab noch ein paar Vorsichtsmaßregeln. Da man nicht weiß, welche Flüssigkeit in Kanistern oder Flaschen enthalten ist, sollten diese später abgeholt werden. Warnwesten, Handschuhe, Zangen, Müllbeutel wurden verteilt und für unsere Gruppe ging es die Bahnhofstraße hoch bis zur Brücke, dann rechts ab bis zur Wiese gegenüber dem OSC-Clubhaus, noch ein Stück weiter bis zur Ahne. Eine ganz ordentliche Strecke. Die Kinder waren mit totaler Begeisterung dabei. Am meisten wurden Zigarettenkippen gesammelt, Kunststoffteile, Metall, Papier. Kommentar der Kinder: Wer macht denn sowas. Da durch die Wärme und den Regen die Pflanzen regelrecht hochgeschossen sind, war das Entdecken im Gebüsch schwierig.

Gegen halb zwölf kamen die Gruppen an der Feuerwehrwache an und wurden dort mit Getränken und leckerer Nudel- und Erbensuppe versorgt.
Bürgermeister Manfred Ludewig bedankte sich bei allen - etwa sechs Kubikmeter Müll waren gesammelt worden. Ein bisschen weniger als im Vorjahr. Er freute sich, dass einige Kindergruppen teilgenommen haben. Sie sind sensibilisiert und können ihre Erfahrung an Freundinnen und Freunde weitergeben. Sein Dank galt ebenfalls einer großen Gruppe der muslimischen Gemeinde Kassel, dem Organisator der Feuerwehr Uwe Niede mit seinen Feuerwehrleuten und den Mitarbeitern des Bauhofs. Eine ganz neue Erfahrung war auch, dass man in den Vorjahren fror, in diesem Jahr hingegen floss der Schweiß.

Zum Schluss wurde gefragt, wer von den Kindern mal in die Feuerwehrautos einsteigen wolle. Das war doch klar, alle natürlich.

 

 

Veröffentlicht: 23.04.2018



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Datum des Ausdrucks: 25.09.2018